Wir können nicht nur LoL
Public Viewing im Doppelpack

2 months ago

Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Nur wenige Tage nachdem wir gemeinsam unser League of Legends-Team in der zweiten Division der Primeleague angefeuert haben, haben wir uns dieses Mal für die Uniliga zusammengefunden. Statt dem beliebten MOBA standen jedoch Auto-Fußball und Shooter-Action auf dem Programm. So versammelten sich auf dem Gelände unseres Sponsors Gameforge circa zwanzig Esport-Interessierte, um unsere Uniliga-Teams in den Playoffs für Rocket League und Valorant anzufeuern. Wie bereits beim letzten Mal standen ein Bierpongtisch und ein Grill bereit - für Brot und Spiele war also gesorgt.

Bei perfektem Grillwetter in strahlendem Sonnenschein trudelten die Karlsruher Fans nach und nach ein. Das Vorprogramm bildete ab 17:00 Rocket League mit dem Upper Bracket Semifinal unserer KIT SC Lawnmowers gegen die OSGG Red Rocketeers aus Osnabrück. Die Gegner waren nicht zu unterschätzen, hatten sie noch im Vorsemester den zweiten Platz belegt und sich bereits im Upper Quarterfinal aufwärmen können.
Hinzu kam, dass nach einer starken Hinrunde ohne eine einzige Niederlage unser Team beweisen musste, dass es auch ohne die verhinderte Team-Kapitänin Laura „PadS“ de Sombre performen kann. Ihren freien Slot im Drei-Personen-Roster um Loris „LorisRaptor“ Centrone und Matas „Matee10“ Zigmantavicius füllte Stefan „Istevel“ Juhl. Normalerweise mit seinem Team KIT SC Foxfire in der zweiten Liga unterwegs, gab er damit sein Debüt in der ersten Klasse.
Eine detaillierte Vorstellung des Teams und seiner Geschichte ist hier zu finden.

Gespielt wurde ein Best of 7: Das Team, welches zuerst vier Spiele gewinnt, kommt weiter in die Top 3, das Verliererteam bekommt eine zweite Chance im Lower Bracket. In entspannter Atmosphäre bezeugten die Anwesenden auf dem Gameforge-Campus eine dominante Performance der Lawnmowers, die in einem 4:0 Sweep endete. Istevel war gar nicht anzumerken, dass er nie zuvor erste Liga gespielt hat - im Gegenteil: mit mehrfachen MVP-Performances trug er zum Offensivfeuerwerk der „Lawnies“ bei.
Weiter ging’s für das Team am Sonntag im Upper Bracket Final gegen Berlin Phoenix, welche die Lawnmowers mit 4-0 ins Lower Bracket schickten. Dort unterlagen sie dem Titelverteidiger DG Dragons aus Düsseldorf knapp mit 4-2. Die KIT SC Lawnmowers beenden damit die Saison auf einem starken dritten Platz.

Da es nach dem Rocket League Match bis zum Beginn des Valorant-Finales noch Zeit zu überbrücken galt, wurde draußen gegrillt, gemütlich gegessen und spannende Bierpong-Partien ausgetragen. Drinnen konnten sich hartgesottene RL-Fans noch den Rest des Spieltags angucken.

Um 20 Uhr ging es dann endlich los. Das Highlight des Abends stand an: das Endspiel der Valorant-Uniliga. Aus insgesamt 44 Teams hat sich unser Valorant-Roster aus Dennis „flakes“ Luong, Samir „schmiggy“ Yasin, Eric „Zykes“ Oswald, Fabian „Atom“ Mauel und Truong „Ashito“ Quach als klare Erstplatzierte herauskristallisiert. In acht Best of 3 Spielen der Gruppenphase und drei weiteren in den Playoffs blieb das Team ungeschlagen und verlor nur zweimal eine Map – eine davon gegen den Finalgegner E-Sports Union Göttingen. Spannung war für das Endspiel also vorprogrammiert.

Den Anfang der Best of 3 Series machte die Map “Bind”. Mit einer überragenden Performance auf der Angreiferseite sicherte sich das Karlsruher Team eine komfortable 8-4 Führung auf der normalerweise Defense-favorisierten Karte. Nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Göttinger kurz auf, waren jedoch nicht in der Lage, Anschluss zu finden, sodass die erste Map mit 13-8 an den KIT SC ging.
Damit hatte das Team rund um die souverän aufspielenden Atom und Zykes den Matchpoint auf “Ascent”. Angespornt durch eine Flawless-Performance in Runde 2 sicherten sich die Karlsruher eine knappe aber verdiente 7-5 Führung auf der Verteidigerseite. Voller Spannung verfolgten alle Anwesenden die zweite Hälfte, in der das Team des KIT SC sehr dominant auftrat und sich souverän mit einem Endstand von 13-6 den Sieg und den Titelgewinn sicherte. Sie sind damit die ersten richtigen Valorant-Titelträger der Uniliga.

Im Anschluss an das Spiel und das vom üblichen Trashtalk begleitete Siegerinterview verteilte sich die Gruppe nach draußen. Dort ließ man den gelungenen Abend mit Bierpong, den verbliebenen Getränken, dem restlichen Grillgut und angeregten Diskussionen zum Spiel ausklingen.

Lust auf noch mehr Events?

Weiter geht’s für den KIT SC eSports am 03.09. ab 11:00 im League of Legends Finale der Uniliga gegen die Erzrivalen Bremer Brüder. Dieses wird als Offline-Turnier im Xperion Köln ausgetragen und auf dem Twitch-Kanal der Uniliga übertragen.