KIT SC auf der Convention-X-Treme 24

a month ago

Drei Jahre hat es gedauert, bis sich im Mai 2022 die Tore der Convention-X-Treme (CXT) wieder für 400 Besucher*innen öffneten. Verantwortlich für die lange Pause war auch hier das Pandemiegeschehen der vergangenen Jahre. Wie viel Zeit vergangen war, ließ sich auch an einer „nur“ neunzigprozentigen Auslastung der Veranstaltung ablesen. Hinzu kamen coronabedingte Ausfälle, wovon auch der KIT SC nicht verschont blieb. Dennoch überwog die Vorfreude bei den Teilnehmer*innen, ihre mitunter schon 2019 gekauften Tickets für drei Tage „Gaming-Madness“ eintauschen zu dürfen. Die 24. Auflage der CXT fand unter dem Motto „BACK TO THE FUTURE“ wieder in der altehrwürdigen Altenbürghalle der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard statt und damit dort, wo die LAN-Party sich in den Anfangsjahren ihren überregionalen Ruf erarbeitet hatte.

Aus diesem Grund war es auch nicht verweunderlich, dass bereits am Freitag auf dem großen Parkplatz vor der Mehrzweckhalle viele Kennzeichen von Fahrzeugen entdeckt werden konnten, deren Fahrer*innen auch weite Wege auf sich genommen hatten, um an der LAN-Party teilzunehmen. Einige davon sogar mit Camper, Vorzelt und in besonders trinkfreudiger Stimmung. Irgendwie musste die Zeit ja überbrückt werden, bis die Halle um 18 Uhr betreten werden durfte. Organisatorisch haben die Veranstalter*innen der Computerfreunde Karlsdorf-Neuthard e.V. auch dieses Mal wieder tolle Arbeit geleistet. So konnte jede*r Teilnehmer*in vorab einchecken, bevor am frühen Abend die Stoßzeit für das Aufbauen der Sitzplätze begann.

Heiße Hallen, coole Matches

marcelo und DWecken im Finale des CS:GO-2vs2-Turniers


Das Wetter meinte es hingegen etwas zu gut mit der Veranstaltung. Wer schon einmal in einem schlecht belüfteten Raum mit vielen technischen Gerätschaften saß, kann gut nachvollziehen, wieso eine Temperatur von 32° Celsius nicht zu Jubelstürmen unter den Teilnehmer*innen führte. Dennoch überwog sichtbar die Freude, sich endlich wieder abseits der eigenen vier Wände mit Gleichgesinnten treffen zu können. Wer sich in das Intranet einloggte und zuvor Geld auf seinen Account geladen hatte, konnte sich dafür über eine Auswahl gut gekühlter Getränke freuen, die direkt an den Platz geliefert wurden – auch Snacks und warme Speisen konnten auf diese Weise geordert werden. Lediglich die Bar im Foyer musste gesondert angesteuert werden, lieferte dabei jedoch immer Anlass zum Austausch mit den dort – je nach vorangeschrittener Tageszeit – mehr oder weniger Anwesenden. Die Preise für die Versorgung waren wie immer fair, selbst für den klammen Studierendengeldbeutel. Eistee und Kaffee konnten über das gesamte Wochenende kostenlos nachgefüllt werden. Geschlafen wurde in einer Nebenhalle, in den Umkleideräumen, in eigens mitgebrachten Zelten auf dem Rasen vor der Halle, im eigenen Fahrzeug, am Sitzplatz oder eben gar nicht.

t33time gibt alles im finalen Bobby-Car-Rennen (Quelle: #myutf Mdy)


Nahezu zwei komplette Sitzreihen waren durch den KIT SC reserviert worden. Dabei ging man selbstbewusst als Clan mit den meisten Gesamtpunkten aus allen vorherigen CXTs an den Start – was im Übrigen auch die Antwort auf eine Frage des Quiz-Events war. Um das vorwegzunehmen: Diese Position konnte auch in der CXT 24 behauptet werden. Fun-Events wie das Schere-Stein-Papier-Turnier oder ein Bobby-Car-Rennen ergänzten klassische Games wie CS:GO, PUBG, League of Legends, Rocket League, Quake 3 und Starcraft 2. Zudem wurden in regelmäßigen Zeitabständen weitere Spiele im Intranet zur Abstimmung gestellt, die gemeinsam gespielt werden konnten. Auch eigene Turniere durften organisiert werden. Der KIT SC war vor allem in League of Legends 5vs5 (1. Platz), Rocket League 3vs3 (2. Platz), CS:GO 2vs2 (1. und 3. Platz) sowie im Bobby-Car-Rennen (Fabian „t33time“ Lang erreichte den 2. Platz) erfolgreich.

Gute Stimmung trotz Lineup-Wechsel im Rocket-League-3vs3-Finale


Die ein oder andere Unwegsamkeit gab es natürlich auch: So waren die CS:GO-Server nicht mit dem Internet verbunden, weshalb nicht auf alle Waffen zurückgegriffen werden konnte – wobei hier gleiches Pech für alle galt. Die CS:GO-2vs2-Finalisten hatten aufgrund des Ausspielens des Loser-Brackets und zeitlicher Überschneidungen mit Parallelveranstaltungen eine mehr als fünfstündige Pause zwischen Winnerbracket-Finale und Gesamt-Finale, welches sie dann aber dennoch rocken konnten. Zudem waren zwei der drei Rocket-League-Player nicht für das Finale verfügbar, sodass in den eigenen Reihen Ersatz gesucht werden musste. Dennoch lief alles stets sportlich und fair ab. Etwas, was nicht genug betont werden kann. Umso größer ist die Vorfreude auf die Jubiläums-CXT im nächsten Jahr.

Siegerehrung League of Legends 5vs5



muEkkE About the Author

Langjähriger Gamer und junggebliebener Boomer, der gerne Artikel schreibt, wenn er die Zeit dazu findet.

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